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Natur und Umgebung des Seebades

Koserow, etwa in der Mitte zwischen Karlshagen und Ahlbeck, an der schmalsten Stelle der Insel Usedom, zwischen Ostsee und Achterwasser gelegen, ist in seiner Naturausstattung einmalig und vielgestaltig. Ob Badelustiger, Segler, Surfer, Wanderer, Radwanderer, jeder kann bei uns auf seine Kosten kommen.
 
Ein besonderer Reiz geht von dem höchsten Kliff der Insel Usedom, dem Streckelsberg mit seinen 60 m Höhe, aus. Von seinem Steilufer aus bietet sich dem Betrachter ein wunderschöner Blick aufs Meer, in die Ferne. Von hier aus erkennt man bei klarer Sicht in westlicher Richtung das Hügelland von Mönchgut auf der Insel Rügen und oft sogar die Kreidefelsen der Stubbenkammer.
In nordwestlicher Blickrichtung sieht man die Insel Oie, die besonders abends durch die Blinklichter ihres Leuchtturmes auf sich aufmerksam macht. Blickt man in südöstliche Richtung, erkennt man die Steilufer der Nachbarinsel Wollin.  

Dem Frühaufsteher bietet sich bei schönem Wetter im Frühsommer ein unvergesslicher Sonnenaufgang über der Ostsee. Abends zaubert der Sonnenuntergang im Westen herrliche Farben aufs Meer. Seit es wieder eine Seebrücke gibt, kann die Schönheit der Küste von Koserow, die von Buchenwald bestandene Steilküste des Streckelberges, die allmählich in Flachküste ausläuft, auch von See aus bewundert werden.

Koserow ist nicht nur in der Hochsaison eine Reise wert. Schon im Vorfrühling ist der 170 Jahre alte Buchenbestand im Bereich des Streckelberges mit seinem blauen Teppich aus Leberblümchen ein besonderes Erlebnis für den Naturfreund.

Im Sommer kann der aufmerksame Beobachter sogar einige Orchideenarten entdecken, z. B. das Rote Waldvögelein, die Weiße und Grünliche Waldhyazinthe und den Vogelnestwurz. Im Herbst präsentiert sich der Buchenwald in den schönsten Herbstfarben.

Auch im Winter kann Koserow einen erlebnisreichen Aufenthalt bieten, wenn Rauhreif die riesigen Buchen schmückt oder Sturm und Frost herrliche Eisberge am Strand entstehen lassen.