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Die Bernsteinhexe

Der 30-jährige Krieg brachte Verwüstung und Hunger über das karge Land und seine Menschen. Der Koserower Pfarrer Schweidler und seine Tochter Maria bemühten sich um Hilfe und Linderung der Not. Die von Maria im Streckelsberg gefundenen Bernsteine verkauft und von dem Erlös wurde Brot an die hungernden Koserower verteilt.

Die Pfarrerstochter wurde vom Amtshauptmann Appelsmann begehrt, er fand jedoch kein Gehör. Das und der unerklärliche Geldbesitz führten zum „Hexenverruf“ und zu Folter und Qualen für Maria Schweidler. Am 30. August 1630 sollte sie auf dem Scheiterhaufen sterben. Graf Rüdiger von Nienkerken befreite sie aus ihrer Not und machte sie zu seiner Frau.

 

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